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Gegen das Vergessen – Zeitzeugen als Hologramm im Klassenzimmer

Der Zweite Weltkrieg, Nationalsozialismus, Judenverfolgung. Schreckliche Erlebnisse, über die Zeitzeugen an Schulen berichten können. Aber wie lange noch? Mit einer neuen Augmented-Reality-App holt der WDR Zeitzeugen digital ins Klassenzimmer. Und hält ihre Erinnerungen so auch für künftige Generationen lebendig.

Es hat sich seit Jahrzehnten bewährt: Zeitzeugen kommen in Schulen, um authentisch und eindrucksvoll von den Schrecken des Zweiten Weltkriegs, vom Nationalsozialismus und von der Verfolgung der jüdischen Bevölkerung zu berichten. 80 Jahre nach Kriegsbeginn gibt es allerdings immer weniger Überlebende, die aus eigener Erfahrung die Zeit vor 1945 schildern können.

Längst stellt sich die Frage, wie man ohne sie die Erinnerung für künftige Generationen lebendig halten kann. Darauf hat der WDR jetzt reagiert: Mit der einzigartigen, vor allem für den Schulunterricht entwickelten App „WDR AR 1933-1945“ lassen sich Zeitzeugen und ihre erschütternden Berichte auch künftig in die Klassenzimmer holen. Dank Augmented Reality (AR), zu Deutsch: erweiterte Realität, werden die Zeitzeugen wie Hologramme digital in die jeweilige Umgebung des Users eingebettet.