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Verschickungskinder

Verschickungskinder waren Kinder, die von den 1950er bis in die 1990er Jahre allein und ohne Eltern zu sogenannten Kinderkuren verschickt wurden. Die Kleinkinder wurden in Sammeltransporten in weit entfernt liegende “Kindererholungsheime” und „Kinderheilstätten“ verschickt.

Nach bisherigen Recherchen handelt es sich um mindestens 8 – 12 Millionen betroffene Kinder. Vorläufer waren die Kinderlandverschickungen in der Weimarer Republik und später die Verschickungen in die NSV-Heime unter den Nazis.

Seit 2019 treten Betroffene zunehmend mit erschütternden Berichten an die Öffentlichkeit, in denen sie ihre sogenannten Kuraufenthalte oft als traumatisierend schildern.

Am 20.1.2022 begrüßen wir die Autorin Anja Röhl im Peter-Rantzau-Haus. Sie wurde selbst als Kind verschickt, hat mit Verschickungskindern Gespräche geführt und diese Erzählungen in einem kürzlich erschienenen Buch gesammelt:

Heimweh – Verschickungskinder erzählen

Sie wird aus diesem Buch vorlesen, weitere Informationen zum Thema präsentieren und steht zur Diskussion zur Verfügung.

Do 20.1.2022 18:30 bis ca. 21:00
Peter-Rantzau-Haus
Manfred-Samusch-Straße 9
22926 Ahrensburg

Für alle Veranstaltungen im Peter-Rantzau-Haus gilt die 3G-Regel

Weitere Informationen zum Thema:

www.verschickungsheime.de