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Ich bin Ich … oder was hat der Zweite Weltkrieg noch mit mir zu tun?

Seit zwanzig Jahren begleite ich Frauen und Männer mit systemischen Einzel- und Gruppenaufstellungen. Die Basis unserer gemeinsamen Arbeit ist das Erkennen, die Einbeziehung und das Klären von unbewussten Trauma-Weitergaben in unseren Familien durch den Ersten und Zweiten Weltkrieg – und damit auch unserer ganz persönlichen Lebensgeschichte.

Mit dem Verstand haben wir die Zusammenhänge zwischen den Erlebnissen, den seelischen oder körperlichen Schmerzen unserer Eltern im Krieg und unserem eigenen Leben vieleicht erkannt!

Aber können wir es auch fühlen?

Dem Krieg, den Eltern und Geschwistern, einem Trauma oder einem körperlichen Symptom in einer systemischen Aufstellung gegenüber zu stehen, schenkt uns die Möglichkeit des Fühlens und des Sichtbarmachens. Wir erkennen, wie sich diese Ereignisse in unseren Beziehungen, Bindungen oder unserer Gesundheit manifestieren und erfahren gleichzeitig, welche Kraft und Potentiale wir in uns tragen.

Für diesen Prozess schenkt uns das Kloster Nütschau mit seiner Lage in stiller Natur einen ganz besonderen Ort der Besinnung und bietet die Möglichkeit, Abstand vom Alltag zu nehmen. In diesem geschützten Raum begeben wir uns auf die Suche nach Klarheit für unseren Lebensweg. Erst durch das Fühlen und das Anerkennen des Leids unserer Eltern als Kriegskinder finden wir unser ICH, denn ihr Leben ist das Buch, in dem wir lesen. 

Termine:

Samstag den 20.06.2020              Anmeldeschluss 12.06.2020

Samstag den 24.10.2020              Anmeldeschluss 16.10.2020

Zeit: 10:00 bis 16:00 Uhr  

Ort: Kloster Nütschau – Eingang im Haus St. Ansgar (direkt an der Schloßstraße)

23843 Travenbrück ( Nahe Bad Oldesloe ), Schloßstraße 26   

 

Die Teilnahme am Mittagessen im Kloster ist möglich

Anruf-Sammeltaxi Nr. 8129 ab Bahnhof Bad Oldesloe – Telefon 04531/17400

Vor der Anmeldung ist ein persönliches Telefongespräch erforderlich.  

 

 

Stärkung der körperlichen und seelischen Gesundheit

Krankheit als Sprache der Seele! Ein Symptom ist der Ausdruck für eine Störung der körperlichen oder seelischen Befindlichkeit - eine Störung der Lebenskraft. Es steht für ein Zeichen, dass irgendetwas im Leben nicht "in Ordnung" ist. Bei dieser besonderen Form der Systemaufstellung stehen körperliche Symptome und Erkrankungen im Fokus meiner Aufstellungsarbeit. Fast täglich bemerken wir körperliche Veränderungen in den verschiedensten Ausprägungen an uns selbst oder an einem Menschen in unserer Umgebung...von kleinen Infekten bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen.Während einer Symptomaufstellung stehen unbewusste... weiterlesen »

Klärung von Bindungen und Beziehungen

Unsere menschliche Entwicklung bewegt sich in einem Spannungsfeld zwischen den Bedürfnissen nach Liebe, Beziehung und Zugehörigkeit, geprägt durch die pränatale Lebenszeit , in der wir den Zustand des Da-sein-dürfen bilden. Diese Urerfahrung tragen wir in uns und nährt uns für unser weiteres Leben. Später bestimmen unsere Gefühle unser Denken und Handeln. Wir erkennen den Schmerz, die Angst oder Wut, die ein Verlust, eine Trennung oder Lösung aus einer Bindung hervorruft und unsere seelische Gesundheit empfindlich stört. Traumatische Erfahrungen führen zu seelischen Abspaltungen und hinterlassen schmerzvolle Spuren. Ziel ist... weiterlesen »

Mein Weg als Kriegsenkel

Aus der Kriegsenkelsicht haben wir Großeltern, die im ersten Weltkrieg Kinder waren und im zweiten Weltkrieg Erwachsene. Unsere Eltern waren im Zweiten Weltkrieg Kinder und wuchsen im Sinne der Nationalsozialistischen Pädagogik auf. Sie wurden durch seelische Wunden geprägt die nie richtig heilten sondern nur vernarbten und bei entsprechenden Anlässen wieder aufbrachen, denn seelische Hilfe gab es damals für Kriegskinder kaum. Als Erwachsene versuchten sie vielleicht ihr Trauma durch Gewalt, Süchte oder Missbrauch zu bewältigen, vielleicht blieben sie stumm und emotional unerreichbar  Manchmal... weiterlesen »